Hallo zusammen,
hier mal ein Beitrag, der zum Nachenken anregen soll:
Margret Kopp erlebt Überschwemmungskatastrophe in Togo
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Verzweifelte Menschen versuchen sich aus den überfluteten Gebieten in Sicherheit zu bringen |
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So hatte sich die Projektleiterin der Aktion PiT-Togohilfe e.V. aus Maisach ihre diesjährige Projektbesuchsreise nach Togo nicht vorgestellt. Statt sich mit den Projektpartnern über die Verwendung der bisherigen Spenden zu informieren, herrscht in ganz Togo nur noch ein einziges Thema vor: die Überschwemmungen im Süden des Landes, die durch die ungewöhnlich starken Regenfälle der letzten Tage ausgelöst wurden und bis an Lomé heranreichen, sodass die Hauptstadt vom übrigen Land nahezu abgeschnitten ist, denn insgesamt neun zerstörte Brücken haben die Zugangsstraßen unpassierbar gemacht. Auch Margret Kopp ist davon betroffen, denn sie kann das Gästehaus, wo sie mit ihrer Reisegruppe übernachten wollte, nicht mehr erreichen. „Wir können ausweichen und uns eine andere Unterkunft suchen“, erklärt die seit vielen Jahren in Togo engagierte Projektleiterin, „aber für die Bevölkerung ist das eine Katastrophe“.
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Die Menschen drängen sich auf den Inseln zwischen den überfluteten Feldern zusammen und warten auf Hilfe |
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In der Tat waren die Menschen in der Nacht von den plötzlich eindringenden Wassermassen überrascht worden und hatten oft nichts als das nackte Leben retten können. Häuser, Vieh und Felder sind zum großen Teil verwüstet, die Hilfe kann die Menschen über die unpassierbaren Straßen nicht erreichen. Sogar Todesfälle mussten hingenommen werden. Margret Kopp konnte sich selbst ein Bild vor Ort machen und besuchte sowohl die überschwemmten Gebiete als auch eines der provisorischen Notlager, das in einer noch im Bau befindlichen Grundschule improvisiert wurde. 2500 Menschen, davon über 1000 Kinder, drängen sich dort auf engstem Raum zusammen. Es fehlt an Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Decken.
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Viehherden und die Aussaat auf den Feldern sind von den Wassermassen weggeschwemmt |
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Das Sozialamt bemüht sich nach Kräften, erste Hilfe zu leisten, doch sind die staatlichen Strukturen auf solch eine Naturkatastrophe nicht vorbereitet. Die togoische Regierung richtete einen Hilfeappell an die internationale Staatengemeinschaft. „Wir müssen schnell handeln, bevor sich Krankheitsepidemien wie Cholera ausbreiten“, erklärt Margret Kopp und wendet sich ebenfalls mit der dringenden Bitte um Spenden für die obdachlos gewordenen Familien mit Kindern an die Öffentlichkeit.
Die Kinderhilfsaktion com for children, die ich zusammen mit meiner Frau betreibe, unterstützt Frau Kopp bei Ihrer Aktion.
Auch wir helfen den Flutopfern, den Kindern in Togo.
Ihr könnt auch helfen! Geht auf die Webseite, spendet und die Kinder werden es euch danken. Nur eine Packung Zigaretten weniger rauchen, den neuen USB Stick erst morgen kaufen oder vielleicht sogar das Ticket für das falsche Parken sparen - ein kleiner Betrag kann großes Bewirken.
Gruß,
Nicki